Wie oft hast du dir schon den Kopf zerbrochen über etwas, das am Ende gar nicht passiert ist?

Mark Twain bringt es auf den Punkt:

Wir erleben viele schlimme Dinge, aber nur in unserem Kopf.
Und dort können sie uns ganz schön Kraft rauben. Denn dein Gehirn liebt Sicherheit und malt sich lieber das Worst-Case-Szenario aus, als dich ins Ungewisse zu entlassen.
Das Problem dabei: Deine Gedanken fühlen sich real an, obwohl sie es nicht sind. Und plötzlich stehst du unter Druck, reagierst gestresst oder vermeidest wichtige Schritte nur wegen eines inneren Films, der nie gedreht wurde.
Was du über deine Gedanken wissen solltest, Gedanken sind keine Tatsachen.
Gefühle folgen deinen Gedanken. Du kannst lernen, deinen Gedanken weniger Macht zu geben.

Drei Fragen zur Reflexion:
Was habe ich mir in letzter Zeit ausgemalt und was davon ist tatsächlich eingetroffen?
Welche Sorgen halten mich aktuell zurück?
Was würde sich verändern, wenn ich meine Gedanken nicht sofort glauben würde?

Drei Übungen für mehr Klarheit und Gelassenheit:
1. Gedankenstopp: Sag innerlich „Stopp“, wenn du dich im Grübeln verlierst. Lenke deine Aufmerksamkeit bewusst um z. B. auf deine Atmung oder etwas, das du sehen oder hören kannst.
2. Realitätscheck: Stelle deinem Gedanken folgende Fragen: Ist das wirklich wahr? Kann ich das wissen? Was spricht dafür, was dagegen?
3. Notfall-Frage: Was ist das Schlimmste, was passieren könnte und was würde ich dann tun?

Oft merkst du: Selbst das Schlimmste ist handhabbar.
Du bist nicht deine Gedanken. Du bist die Person, die sie beobachtet und wählen kann, worauf sie vertraut.
Wenn du lernen willst, mit deinen Gedanken klarer umzugehen und dich weniger im Kopf zu verlieren, lass uns sprechen. Im Klarheitsgespräch schauen wir gemeinsam, was du brauchst, um leichter zu leben.

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